Gutshaus Danneborth


Nähere Informationen über das Gutshaus Danneborth finden Sie auf www.gutshaeuser.de

Hier sind einige Pressemitteilungen, die über den Zustand des Gutshauses informieren, sowie ausgewählte Schreiben die die AG-Gutsanlagen an die zuständigen Behörden geschrieben hat. 



Am 05.Mai 2018 entstanden diese Aufnahmen vom Abriss des Gutshauses in Danneborth. Es ist einfach unbeschreiblich, es macht wütend, traurig und fassungslos was da passiert. Bauzeitliche Fenster werden einfach achtlos zerstört. Die barocke Treppe liegt nur noch als Kleinholz auf einen Haufen. 

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NACHRUF AUF DAS DANNEBORTHER DENKMAL

 

 

In Danneborth öffnete sich der Vorhang zum letzten Akt des Dramas „David gegen Goliath“.

Der Kampf ist verloren – die Abrißbagger nagen sich durch das Gutshaus.

 

Was bleibt ist die geschichtliche Situation im Blickfeld zu behalten.

 

Heute geht es nicht um das „BAUERNLEGEN“ des 16-ten Jahrhunderts in Mecklenburg sondern um das „GUTSHAUSLEGEN“ im Interesse der Agrarindustrie und des Großkapitales des 21. Jahrhunderts. Danneborth steht exemplarisch für die Ausmerzung der verbleibenden Kronzeugen einer einzigartigen Kulturlandschaft – die der Gutshäuser.

 

 

Dem Carinerland wurde seine schönste Perle geraubt – der Danneborther Bevölkerung das Herz herausgerissen.

 

In jüngster Zeit sprachen einige von „Kreislaufstörungen“, Andere vom drohenden „Infarkt“.

In Danneborth steht nach hunderten Jahren Gutskultur das Herz still.

 

Wir trauern um den Verlust eines einzigartigen Kronzeugen.

 

P.S.

 

„Mein besonderer Dank gilt den an dieser Entwicklung Beteiligten…“

 

Jochen Walther mit Frau Dr. Holland als Vertreter von Ludwig Merckle

Untere Denkmalschutzbehörde des Landkreises Rostock

Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Schwerin

Landrat des Landkreises Rostock (Sebastian Constien)

Staatskanzlei Schwerin

 

Ich werde Euch nie vergessen… Klaus-Peter Siegel, Köln



25.04.2018

Gutshaus Danneborth - letzter Akt

Auf Facebook wurde uns ein Bild zugeschickt, dass uns alle erschütterte. Der Verwalter des Gutshauses, Jochen Walther, hat seine ignorante Linie durchgezogen und mit dem Abriss des Gutshauses Danneborth begonnen. Es ist einfach unglaublich mit welcher Arroganz hier reagiert wird. Vom zuständigen Amt gab es keine Stellungnahme, alle angeschriebenen Stellen, sei es die Staatskanzlei oder auch die Denkmalbehörden, niemand nahm Stellung zu diesen Thema. Ein Gutshaus zu zerstören, wo andere Menschen sich redlich bemühen um die verbliebenen Kulturgüter in Mecklenburg-Vorpommern zu retten, ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden Denkmalschützers. Hier hat die Politik auf ganzer Linie versagt und vor einer großen Agraindustrie den Schwanz eingezogen um bloß keine Stellung gegen einen zweifelhaften Industriellen zu ziehen. 

"Sie haben unseren Dorf das Herz geraubt..." so eine Anwohnerin. 

 

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Quelle Facebook: Anne Röwer
Quelle Facebook: Anne Röwer


17.04.2018

Danneborth - Herrenhaus steht vor dem Abriss

Ein Artikel der Ostsee-Zeitung über das Gutshaus Danneborth und dem bevorstehenden Abriss

 

ostsee-zeitung.de

16.04.2018

Gutshäuser: Kulturelles Erbe in Gefahr

Das NDR Kulturjournal berichtete in seiner Sendung vom 16.04.2018 über das Gutshaus Danneborth und dem verzweifelten Kampf für den Erhalt dieses kulturellen Erbes.

 

NDR.de



21.03.2018

Gutshaus Danneborth - Eine (un)endliche Geschichte

Das Gutshaus Danneborth hat schon vieles erlebt. Erbaut wurde das Haus in Jahre 1780, im Auftrage von August Gotthard Boddin. Nach der Wende 1990 gab es einige Besitzerwechsel, bis 2012 das Gut im Rahmen einer Verkaufsaktion der Agrargenossenschaft Jürgenshagen an die Unternehmerfamilie Ludwig Merckle ging. Bis dahin verwaltete das Gut Michael Constien, Vater des aktuellen Landrates des Landkreises Rostock Sebastian Constien und damit auch verantwortlich für die untere Denkmalbehörde. Am 22.11.2017 wurde vom zuständigen Bauamt dem Antrag auf Abriss stattgegeben (beantragt vom derzeitigen Verwalter des Gutes Danneborth, Jochen Walther), indem die untere Denkmalbehörde den Denkmalschutz aufhob. Damit ist wieder die Zerstörung eines Kulturdenkmals im Herzen Mecklenburg-Vorpommerns besiegelt. Der bittere Beigeschmack hierbei ist, dass die untere Denkmalbehörde "vergessen" hat den derzeitigen Besitzer an seine Erhaltungspflicht zu erinnern und hat somit auch keine Rechtsgrundlage um eine Ersatzvornahme zur Notsicherung durchzuführen. Ebenfalls möchte die untere Denkmalbehörde den Besitzer des Vorzeigegutes Hohen Luckow, Milliardär und Großverdiener, Ludwig Merckle, nicht zumuten, hier eine Sanierung durchzuführen. Durch grobe Vernachlässigung der Instandhaltungspflicht sind in den letzten Jahren beträchtliche Schäden am Gutshaus entstanden, die jetzt mit einem hohen Kostenaufwand zu beseitigen wären.

Nun gilt es, dieser unberechtigten Abrissgenehmigung Einhalt zu bieten um die weitere Zerstörung eines Kulturdenkmals zu verhindern. Wenn die Eigentümer und ihr Verwalter kein ernsthaftes Interesse an diesem Gut haben, wäre es doch das Einfachste das Objekt an Jemanden abzugeben der es tatsächlich erhalten will und kann. Warum der Eigentümer jahrelang nichts gegen den Verfall unternommen hat und wieso er dieses Objekt unbedingt haben wollte - kann nur gemutmaßt werden. 

Fakt ist, dass der Landkreis Rostock diese Abrißgenehmigung rechtswidrig ausgestellt hat. Das Bundesverwaltungsgericht hat ein entsprechendes Urteil vom OVG Bautzen (Urteil vom 19.01.2016 - 1A 275/14) bestätigt um damit den Abriß von Denkmälern nur in Ausnahmefällen zu ermöglichen. 

Wichtig ist in erster Linie der Denkmalschutz. 

Sollte ein Eigentümer sich dieser Pflicht nicht bewusst sein, so hat er immer die Möglichkeit seine Pflichten an einen anderen Eigentümer zu übertragen der sich dieser Aufgabe annimmt.

Alle zuständigen Behörden wurden von der AG-Gutsanlagen angeschrieben, nur leider gab es bisher keine einzige Reaktion zu diesem Sachverhalt.

 

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Bilder vom Gutshaus Danneborth:



29.09.2017

Ostsee-Zeitung



26.08.2017 

Ostsee-Zeitung

24.04.2017

Ostsee-Zeitung



15.02.2017

Sorgenkind Danneborth

 

Es gibt eine Stellungnahme aus dem Büro von Landrat Constien. Diesen möchten wir hier gerne veröffentlichen. 

Auf unserer Facebookseite der AG-Gutsanlagen dürfen Sie gerne ein Kommentar dazu schreiben.

Hier können Sie den Leserbrief nachlesen

 

Uns erreichte per Mail ein Kommentar, dass wir ebenfalls hier veröffentlichen dürfen. 



31.01.2017

SORGENKIND DANNEBORTH

 

Die Geschichte um das Gutshaus Danneborth geht weiter. Die AG-Gutsanlagen kümmert sich mit Hochdruck um den Erhalt des Ensembles und fordert eine Stellungnahme der zuständigen Behörden. Vom Besitzer Ludwig Merckle gibt es bis jetzt noch keinen Kommentar was ihn dazu bewegt ein Kulturdenkmal zu zerstören. Die Ostsee-Zeitung hat heute dazu einen Artikel veröffentlicht.

 

Hier finden Sie den Artikel der Ostsee-Zeitung.

Diskutieren Sie auch gern mit auf unserer Facebookseite.

 

Des weiteren hat Frau Wahle diesbezüglich einen Brief an Thomas Hoppe ,SPD MdL (machte am 17.Dez.2016 eine Eingabe im Landtag zur Erhaltung von Denkmälern in MV) und Landrat Constien geschrieben, bisher leider ohne eine Antwort zu erhalten. Hier können Sie den Brief lesen.

Zeitungsausschnitt der OZ vom 31.01.2017
Zeitungsausschnitt der OZ vom 31.01.2017

Leserbrief
Leserbrief


16.01.2017

SORGENKINDER

 

Die Ostsee-Zeitung hat am 12.01.2017 einen Bericht über das Gutshaus Danneborth veröffentlicht, der einen sehr nachdenklich stimmt. Seit Jahren bemüht sich die AG-Gutsanlagen um die Rettung dieses Denkmals und nun soll es einfach abgerissen werden. Doch die zuständigen Behörden sehen die Erstellung von Bauplänen als Erfolg. Es hat den Anschein als habe der Besitzer Ludwig Merckle von Anfang an vorgehabt hier Bauplatz durch mutwillige Zerstörung zu gewinnen.

 

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Ostsee-Zeitung

Foto: Thomas Hoppe Ostsee-Zeitung
Foto: Thomas Hoppe Ostsee-Zeitung


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